Wildlife Fotografie
Zitat aus meinem Buch “Von der Fährte zur Fotografie”:
“Für mich ist es eines der erholsamsten Hobbys auf dem Planeten! Wir erlernen nicht nur, die Tieren zu finden, sondern uns in Ruhe zu üben, die Welt mit anderen Augen zu betrachten und achtsamer zu sein… Wenn ich heute Berichte sehe, in denen ich höre, dass Kinder nicht wissen, wie es auf dem Land ist, dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Es gibt doch einfach nichts Geileres, als in der Natur zu sein!”
Wildtierfotografie (neudeutsch: Wildlife Fotografie) ist eines der erholsamsten Hobbys, welches Du ausüben kannst. Du solltest dennoch viel Ruhe und Geduld mitbringen. Es entschleunigt Deinen Alltag. Mehr kannst Du über diese Themen in meinem Buch erfahren (siehe unten).
Wildlife Fotografie ist für mich so viel mehr als am Ende „nur“ ein Foto.
Es sind die Wochen – manchmal Monate – des Wartens auf genau diesen einen Moment zu dem auch die Enttäuschungen gehören. Wir leben mit kalten Morgen und nassen Füßen. Eingeschlafene Beine, ein schmerzender Rücken oder Mücken, die scheinbar genau wissen, wie sie uns um die Fotos bringen können. All dies ist ein Teil der Wildlife Fotografie, die ich so liebe.
Doch es gibt diese speziellen Augenblicke… Auf Augenhöhe mit unserem Zieltier und genau diese Momente machen alles wieder wett. Wir sind jedes Mal in unserem Element, dabei beobachten wir die Tiere und ihre Gewohnheiten. Wissen diese zu werten und nutzen unsere Erfahrungen im richtigen Augenblick auf den Auslöser zu drücken.
Wildtiere in freier Natur zu fotografieren – oder Wildlife Photography, wie man es auf Neudeutsch bezeichnet – ist für mich etwas Einzigartiges. Du bist wie in einem Rausch, wenn du im Nebel des Morgengrauens sitzt, den Sonnenaufgang erlebst, den Geräuschen der Natur erwachen und du diesem Wunder deine Energie entnehmen kannst. Nicht im Stress! Nicht ins nächste Meeting. Einfach da zu bleiben und wahrzunehmen, was um einen herum passiert.
Wildlife- und Naturfotografie ist für mich mehr… Erlebnisse, Ruhe, Entspannung, Achtsamkeit, Abenteuer – und vieles mehr.
Unsere Verantwortung als Wildlife oder Wildtier Fotografen
Du solltest nie vergessen, dass Du Dich in der Natur immer als Gast aufhältst. Störe die Wildtiere nicht und hinterlasse möglichst keinen “Fußabdruck”. Ganz vermeiden lässt es sich nicht, jeder der Wald, Feld und Flur betritt hinterlässt seinen Geruch, seine Spuren und Dinge die von den Tieren um uns herum wahrgenommen werden können. Respektiere die Tiere und ihren Lebensraum.
Mit der Wildlife Fotografie geht eine hohe Verantwortung auf jeden von uns über! Für mich ist die ethisch korrekte Fotografie wichtig, dies beinhaltet Themen, wie Tiere nicht zu stören, den notwendigen Abstand zu Bruthöhlen einzuhalten, Fluchtwege für die Tiere zu bedenken und vieles - vieles mehr... Mehr dazu kannst Du in meinem Buch “Von der Fährte zur Fotografie” nachlesen. #KeinFotoUmJedenPreis ist ein sehr wichtiges Motto, welches Dich bei Deinem Hobby begleiten sollte. Betreibe ethisch vertretbare Fotografie.
Buch Projekte
Mein Buch: Von der Fährte zur Fotografie
„Von der Fährte zur Fotografie – Meine Methoden für spektakuläre Wildtieraufnahmen –“
Das ist keine weitere Sammlung, in dem der Technikvergleich überwiegt – es ist ein Wegbegleiter für alle, die mit ihrer Kamera nicht nur Bilder, sondern Begegnungen festhalten wollen. Dieses Buch ist mehr als nur ein Leitfaden – es ist der ehrliche Erfahrungsbericht eines Wildlife-Fotografen mit Leidenschaft.
Benjamin Klimmek nimmt dich mit auf seine ganz persönliche Reise –mit der Kamera in die Ruhe der Natur.Sein Buch ist eine Kombination aus Fachwissen, Praxisbeispielen und ehrlicher Inspiration. Die Grundlagen der Wildlife-Fotografie werden hier nicht trocken erklärt – sie werden erzählt, erlebt und greifbar gemacht.
Vorgestelltes Produkt
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Meine Tipps für Deine Wildlife Fotografie
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Faszination - Wildlife Fotografie
Wildlife Fotografie ist faszinierend – und gleichzeitig eine Herausforderung für dich als Fotograf! Sie verlangt sehr viel Geduld, das passende Equipment und ein gutes Gespür für den richtigen Moment. Gerade Erfahrung und Know-how bringen dich den Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum näher, um authentische Aufnahmen dieser schönen Tiere zu erstellen. Die folgenden Tipps helfen dir dabei dich und deine Fotografie zu entwickeln. Wenn dir diese Tipps, auf meiner Website nicht ausreichen, kannst Du gern einen Blick in mein Buch werfen. Dort habe ich alle Tipps und Tricks im Detail zusammengefasst.
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Vorbereitung, dass A & O
Bevor du mit der Wildtierfotografie losziehst, solltest du dich mit dem Thema wirklich auseinanderzusetzen! Sich einfach eine Stelle im Wald zu suchen und sich dort hinzusetzen, reicht nicht aus. Mit dem Vorgehen, den Möglichkeiten – und auch mit den Grenzen, solltest Du insbesondere auseinandersetzen. Doch genau das machst du hier bei mir auf der Seite gerade.
Bevor du dich aktiv auf die Suche nach deinem Motiv begibst, ist Vorbereitung das A und O. Wissen über die Tiere, den Lebensraum, dein Verhalten, Wissen über das Verhalten der Tiere ist die Grundlage für deine Fotografie. Lies Bücher (siehe mein Buch), beobachte die Zieltiere in freier Natur und versuche, ihre Verhaltensweisen zu verstehen.
Je besser du ihre Routinen kennst, desto leichter kannst du Bewegungen einschätzen und Situationen vorhersehen. Genau das sorgt dafür, dass du draußen keine Misserfolge erlebst und der besondere Moment vielleicht schon vorbei ist.
Dein Kopf muss frei für diese Momente sein – damit du dich auf den perfekten Augenblick konzentrieren kannst. -
Tiere suchen und finden
Um dein Zieltier zu finden, hast du mit der Vorbereitung bereits einen sehr wichtigen Schritt gemacht. Wenn du dich intensiv mit ihnen beschäftigst, lernst du nicht nur ihre Verhaltensweisen kennen, sondern ganz automatisch auch die Orte, an denen sie sich aufhalten (die sogenannte Location). Beides gehört sehr oft untrennbar zusammen.
Trotzdem lohnt es sich, gezielt zu recherchieren. Informiere dich online, sprich mit Einheimischen, Jägern, Jagdpächtern, Landwirten oder verbringe Zeit in der Natur. Genau dort bekommst du ein Gefühl dafür, wo sich welche Tiere wann zeigen.
Behalte dabei immer die Jahreszeit, die Tageszeit und die Aktivitätsphasen der Tiere im Blick. Denn oft entscheidet nicht der Ort allein über den Erfolg – sondern der richtige Moment.
Menschliches Sehen
Das menschliche Sehvermögen ist deutlich farbenreicher, wie das der Wildtiere.
Tierisches Sehen
Man geht davon aus, dass das Sehvermögen unserer Wildtiere im kontrastreichen Schwarz-Weiß bis Sephia Bereich liegt
Meine Tipps für die richtige Ausrüstung:
Für deine Wildlife Fotografie brauchst du keine endlose Ausrüstungsliste, aber ein paar wichtige Dinge sind Pflicht! Eine zuverlässige “lautlose” Kamera und ein Teleobjektiv gehören auf jeden Fall dazu – idealerweise mit 300 mm bis 600 mm Brennweite, um genügend Abstand zum Tier zu halten.
Ein sehr stabiles Stativ mit mindestens 25kg Tragfähigkeit oder ein Bohnensack hilft dir, die Kamera und das Objektiv stabil zu halten. Gerade bei längeren Wartezeiten (die normal sind). Viele halten Tarnkleidung für sinnvoll, ich halte Tarnkleidung für Pflicht. Ein Fernglas, Wärmebildgerät oder multispektrales Binokular sind vollkommen unterschätzt! Das Wärmebildgerät hat mir 2025 deutlich mehr Aufnahmen eingebracht, wie ich in den Jahren zuvor erstellen konnte.
Klar, du kannst mit einem riesigen Rucksack losziehen und alles einpacken, was dein Schrank hergibt. Oder du findest eine andere Transportmöglichkeit. Doch brauchst du wirklich immer alles? In meinen Augen brauchst du draußen vor allem die folgenden Sachen:
eine möglichst lautlose Kamera (Nikon Z9, Canon R5 Mark II, etc.)
eine lange Brennweite (300mm bis 600mm, f/2.8 bis f/4)
Tarnkleidung
doch am aller wichtigsten ist der Spaß an Deinem Hobby, Ruhe und sehr viel Geduld
Alles andere ist nice-to-have!
Wichtige Aspekte bei der Wildtier Fotografie
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Die Nähe zum Wildtier
Nähe ist essentiell für deine Aufnahmen. Viele starke Wildtieraufnahmen entstehen durch den Einsatz von lange Brennweiten – und die Herausforderung die wir meistern müssen “Nähe zum Wildtier”. Brennweiten von 300, 400, 500, 600, 800 oder sogar 1200 Millimeter können den entscheidenden Unterschied machen und einem Bild eine ganz eigene Wirkung verleihen. Doch merke Dir, eine lange Brennweite ist kein Mikroskop! Nah ist oft nicht nah genug!
Erst das Zusammenspiel aus Distanzüberbrückung, durch dein Objektiv und echter Nähe vor Ort, wird dir aussagefähige Fotos bescheren. Doch Licht, Wetter und besondere Umweltsituationen in Kombination mit dem vorher genannten Einsatz deiner Technik – lässt deine Aufnahmen aus der Masse herausstechen.
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Der Trumpf - Ruhe und Geduld
Wildtiere sind in der Regel scheu. Und ja, manchmal dauert es eine ganze Weile, bis sie sich zeigen oder Dir näherkommen.
Geduld und Ruhe ist hier Dein wichtigstes Werkzeug. Vermeide hektische Bewegungen und laute Geräusche, damit du das Tier nicht störst oder vertreibst.
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Zauberstück - Licht, Belichtung und Bildgestaltung
Achte auf die richtige Belichtung – gerade weil Wildtiere sich oft in anspruchsvollen Lichtverhältnissen bewegen. Gegenlicht, Schatten oder harte Kontraste gehören draußen einfach dazu. Nimm dir die Zeit, die Belichtung bewusst einzustellen, fotografiere am besten manuell. Du solltest dich mit dem Belichtungsdreieck und der Anwendung mit deiner Kamera auskennen. So behältst du die Kontrolle über dein Bild.
Der Bildausschnitt spielt eine große Rolle. Schau nicht nur auf das Tier, sondern auch auf das, was drum herum passiert. Ein ruhiger Hintergrund und eine saubere Komposition machen oft den Unterschied zwischen einem netten Foto und einem starken, oder Weltklasse-Bild. Auch auf dieses Thema gehe ich noch einmal gezielt in meinem Buch ein.
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